tubi

In Zusammenarbeit mit Ptolemye ist ein kleines Tool entstanden, das bei der Suche nach Medien (also Bücher, Zeitschriften, etc.) helfen soll die geeignetsten Suchwerkzeuge zu wählen. Es soll also eine Unterstützung geboten werden, sowohl für Teilnehmer der Veranstaltung „Informationskompetenz“,  als auch für Personen, denen die TUB-Startseite etwas zu unübersichtlich ist um schnell die richtigen Suchwerkzeuge zu finden.

Im TuBi-Tool werden innerhalb von drei Schritten – je nach gegebenen Informationen – die Suchwerkzeuge aufgelistet, die man „am besten“ zur Suche benutzen sollte. In einem kleinen Bereich werden zu jedem Link Tooltips angezeigt, die eine Auswahl erklären oder Abkürzugen ausgeschrieben darstellen, sodass das Tool möglichst einfach zu bedienen ist. Das Tool ist online zu finden unter…

http://www.imputz.de/mputz/tubi-tool-v5/

und kann hier auch auf den lokalen Rechner heruntergeladen werden (ca. 50kb).
Kommentare für weitere Vorschläge, Verbesserungen, Lob & Kritik sind gerne gesehen.

Viel Erfolg wünschen
tointum & Ptolemye

Vor einiger Zeit habe ich den Versuch unternommen Google abzuschwören und zu yahoo zu wechseln. Für viele Themen ähneln sich die Treffer auf der 1. Seite bzw. sind manchmal auch identisch. Außerdem bot yahoo damals bereits den Dienst der Autovervollständigung von Eingaben, der bei Google (zumindest in Deutschland) erst relativ spät kam. Nun ja, nach einigen Tagen habe ich den Versuch wieder beendet. Gerade für spezifische Themen (aus meinem Arbeitsleben) liefert google nach wie vor die besseren Suchergebnisse. Auch „stört“ mich die überladene Startseite von yahoo. Google hat hier schon sehr früh erkannt, was andere bis heute nicht verstehen: weniger ist mehr. (Okay, inzwischen könnte man die Suchboxen des Browsers nutzen. Damit entfällt die Startseite ja eigentlich…)

Eine weitere Erfahrung meinerseits ist: Wenn Google zu einem Thema nichts findet, gibt es das Thema auch nicht. Das soll weder die Google besonders loben noch die Konkurrenz schlecht machen, es ist für mich schlicht eine Tatsache. Und bevor ich 25 andere Suchmaschinen durchprobiere (die vermutlich auf einen ähnlichen aber meist auch kleineren Index zurückgreifen), versuche ich lieber die Suche ins Englische zu übersetzten, oder komplett anders zu formulieren.

Wie sehr man Suchmaschinen, insbesondere Google trauen kann (bzw. der Gewichtung, dem PageRank), zeigt für mich ebenfalls ein Beispiel aus dem Arbeitsleben; Ein kommerzieller Webauftritt eines Unternehmens wurde durch einen sog. Google-Optimierer überarbeitet. Das fing damit an, dass vor dem eigentlichen HTML-Code eine weitere komplette HTML-Seite eingefügt wurde. Diese zusätzeliche Seite wird im Browser nicht angzeigt, der Code ist aber etwa 300 bis 400 Zeilen lang und voll mit Schlüsselwörtern und Links zu anderen Seiten, die auch zu den Kunden des Optimierers zählen. Der Pagerank sollte sich also zum einen durch die Schlüsselwörter, als auch durch die Verlinkungen innhalb dieser „Linkfarm“ erhöhen. Auch wurden zusätzliche Blind-Seiten eingefügt und (im unsichtbaren Teil) verlinkt, die ebenfalls voller Schlüsselwörter sind. Die Seite stieg im PageRank dann auch wirklich an, bis heute…

Dieses Beispiel aber zeigt mir, dass ich die Suchergebnisse durchaus kritisch beurteilen soll/muss, in Abhängigkeit der Suche. D.h. suche ich nach Infos zu einem Thema (z.B. „kontextfreie Grammatik“), oder nach einem kommerziellen Angebot („Urlaub irland“). Für erstere Suche kann man dem Index wohl vertrauen: Er wird das beste Resulat oben anzeigen, denn niemand wird eine Seite über Kontextfreie Grammatiken optimieren wollen (wozu?). Bei der 2. Suche ist jedoch Vorsicht geboten: Urlaub heißt Geld-ausgeben und hier darf meiner Meinung nach durchaus vermutet werden, dass viele viele Reiseveranstalter ordentlich in die „Kriegskasse“ zur Suchoptimierung investieren. Ob die Ergebnisse auf Googles 1. Seite dann von der „guten Qualtität“ oder doch mehr vom Einsatz der finaziellen Mittel des Betreibers abhängen ist dann schwer einschätzbar.

Noch ein Wort zu Google-Games: Vor einiger Zeit gab es den „Sport“ so wenig Suchergebnisse wie möglich mit 2 Suchbegriffen zu erziehlen. Leider finde ich aktuell nichts mehr dazu, lediglich die veraltete Seite http://www.buero-abc.de/spiel_google.htm. Ein weiteres Spiel zu Google algemein gibt’s hier: http://gwigle.varten.net/

In diesem Sinne, don’t be evil.

Auf dem Blog von Julius Adorf stand vor einiger Zeit ein Eintrag, der das anlegen und verarbeiten von Lehrinhalten in den individuellen Blogs etwas kritisch betrachtete.

Nun, die Redundanz ist meiner Meinung nach nicht vermeidbar. Das liegt in meinen Augen aber weniger an den beteiligten Studenten, als an der Aufgabenstellung. Bisher waren alle Aufgaben für das Blog (mit der Ausnahme man solle das Vorgehen bei der Suche nach einem Aritkel beschreiben) von der gleichen Art: „Beantworten Sie folgende Fragen“. Sehr viel „Freiraum“ für eigene Kreativität bleibt da natürlich nicht und „spannende“ Inhalte sind auch eher weniger zu erwarten. Was also tun? Nun, ich denke hier muss man einfach berücksichtigen, dass die Blogs ein klares Ziel verfolgen: Sie bringen die Vorlesungsteilnehmer dazu das gehörte zu reflektieren. Und die Blogs bringen einen Anhaltspunkt für die Benotung, die ja individeuell erfolgenen können soll.

Um noch mal auf das Problem mit dem redundaten Inhalten zu kommen: Ähnliches habe ich mir dennoch auch schon gedacht. Ich sehe hier zwei möglichkeiten um dies zu vermeiden bzw. zu verbessern.

Ich würde Aufgabenstellungen in der Art „Beschreiben Sie Ihr Vorgehen“, wie beim Suchen des elektronischen Artikels bevorzugen. Hier hat der Student zum einen die Möglichkeit individeller zu Werke zu gehen (sowohl beim Vorgehen als auch beim Schreiben) und der Leser wird in den Blogs viele verschiedene Inhalte vorfinden.  Allerdings geht durch derartige Aufgabenstellungen eines verloren: Die Reflektion des Stoffes aus der E-Learning-Plattform. Beides zu vereinen stelle ich mir schwer vor, wäre aber die wohl beste Lösung.

Den Gedanken der Gruppenarbeit würde ich auch gerne mehr hervorheben. Statt einem Zentralen Blog in dem jeder nur die Antworten als Kommentar abgiebt stelle ich mir ein IK-Wiki vor, das von allen Teilnehmern zusammen erstellt wird (Beispielsweise wird zu Beginn jedem ein Thema zugeteilt, dass er verarbeiten und ins Wiki einpflegen muss). Darin sehe ich folgende Vorteile: Zum einen trägt jeder mit einer Individuellen Leistung zu einem gesamt Projekt bei, das am Ende als Ergebnis vorgezeigt werden kann und aus dem man vor allem die Inhalte der Vorlesung zentral herauslesen kann (ohne 35 PDF Dokumente öffnen zu müssen). Zum anderen wird auf diese Weise das zu lernende wiederholt, umformuliert und von anderen Teilnehmern vervollständigt/erweitert/korrigiert. Außerdem lernen die Teilnehmer mit dem Wiki auch ein weiteres grundlegendes Mittel des Web 2.0 kennen.

Ich würde die Blogs jedoch nicht durch ein Wiki ersetzten. Stattdessen könnte ich mir vorstellen eine Prüfungsfrage durch die Beteiligung am Wiki zu „einzutauschen“. Denn sowohl das schreiben von Blogs als auch der Umgang mit Wikis gehört für mich eindeutig zum Gebiet der „Informationskompetenz“ im Web-Zeitalter.

In diesem Sinne…

Zu beantwortende Fragen:

Was war für Sie das Interessanteste, das Sie über und zum Umgang mit Fachbibliographien gelernt haben?
Wie schon bei der thematischen Aufsatzsuche: Dass es sowas gibt. Allerdings sind mir sehr viele Dinge unklar geblieben… Aber das Beispiel zum Thesaurus fand ich lustig :-) Da saß ich vor den Folien mit einem a-ha-Gesichtsausdruck…

Hätten Sie das jetzt Gelernte früher schon mal benötigt? Wenn ja, beschreiben Sie Situation und Thema kurz.
Nein, so tiefgreifende wissenschaftliche Arbeiten habe ich in den vergangenen vier Semestern noch nicht angefertigt.

Was ist Ihnen nicht klar geworden?

  • Zunächst: Was ist eine Fachbibliographie? Es wird leider nirgendwo konkret gesagt, aber es ist wohl eine (weitere) Gattung von Datenbanken in der Literatur verwaltet wird. Wer hat daran ein Interesse, also wer zahlt für derartiges, wenn es von Firmen erstellt wird?
  • Was heißt ZDE und was ist TEMA? Das ZDEE ist Teil der/des/? TEMA, aber was beduetet das?
  • Es wird also (alle?) Literatur zum Fachbereich Technik in der ZDEE verwaltet. Gibt es dann noch andere zum Bereich Technik (macht es überhaupt Sinn, falls es noch andere gibt?)
  • In einer Fachbibliographie wird also lediglich vermerkt WAS es gibt, aber nicht WO, oder?